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Lokale Betriebe und Gewerke
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Lokale Betriebe und Gewerke

Lokale Betriebe und Gewerke
MurmeleHandmade (Penzberg)
Wenn die lieben Kleinen draußen im Schneematsch versinken und die Welt in ein einziges, großes Schlammparadies verwandeln, dann brauchen sie Hosen, die mehr aushalten als ein durchschnittlicher Koalitionsvertrag – und genau hier kommt MurmeleHandmade aus Penzberg ins Spiel. Hier gibt es Bio-Hosen für Kids, die nicht nur ökologisch korrekt sind, sondern auch eine Robustheit an den Tag legen, die so beeindruckend ist, dass man sich fragt, ob sie nicht aus Vibranium gefertigt wurden. Es ist die textile Antwort auf das wilde Kinderleben, eine Rüstung aus Bio-Baumwolle, die jedem Matsch-Monster, jedem Kletterbaum und jeder Rutschpartie standhält. Die Hosen von MurmeleHandmade sind quasi der Panzer der kleinen Abenteurer, aber eben ein super bequemer, der die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. Man stelle sich vor: Dein Kind stürzt sich mit vollem Elan in das nächste Abenteuer, ohne dass du dir Sorgen um aufgerissene Knie oder durchgescheuerte Stoffe machen musst. Das ist nicht nur praktisch für die Eltern, sondern auch ein Statement für Nachhaltigkeit und Qualität. Denn wer möchte schon ständig neue Hosen kaufen, nur weil die alten dem Alltag nicht gewachsen sind? MurmeleHandmade beweist, dass Mode für Kinder nicht nur funktional, sondern auch liebevoll und langlebig sein kann. Es ist die perfekte Kombination aus praktischer Alltagstauglichkeit und dem guten Gefühl, etwas Gutes für die Umwelt und die Kinder zu tun. Und mal ehrlich, wenn eine Hose mehr aushält als so manches politische Versprechen, dann hat sie sich ihren Platz im Kinderkleiderschrank redlich verdient. Es ist die Mode, die mitwächst, mitspielt und mithält – egal, was das Leben (oder der Spielplatz) so an Herausforderungen bereithält. Leider konnten wir bei unserer Recherche keine direkte Webseite oder Social Media Kontakte für MurmeleHandmade finden. Wer die unwiderstehlichen Bio-Hosen für kleine Wirbelwinde entdecken möchte, sollte daher die Augen offen halten und sich direkt in Penzberg umschauen.
  
MurmeleHandmade (Penzberg)
https://www.alpakas-saliterhof.de
Penzberg
  
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Lokale Betriebe und Gewerke
Schnittverliebt (Antdorf)
Im Februar, wenn die Tage noch kurz sind und die Motivation, irgendetwas Produktives zu tun, sich in der Regel im Winterschlaf befindet, gibt es in Antdorf eine Frau, die diesen Zustand nicht toleriert: Anja Schmidt, die Hohepriesterin der Nadel. Man könnte sagen, sie ist die textile Übermutter, die mit strengem, aber liebevollem Blick verkündet: 'Wer im Februar nicht selbst näht, hat die Kontrolle über sein Leben (und seinen Stoffvorrat) verloren!' Und wer möchte schon die Kontrolle verlieren, besonders über seinen Stoffvorrat? Schnittverliebt, das ist nicht nur ein Name, das ist eine Lebenseinstellung. Eine Einstellung, die besagt, dass jeder Faden zählt, jeder Stich eine Aussage ist und jede Naht ein kleines Kunstwerk. Anja Schmidt ist die Meisterin darin, Stoffe zum Leben zu erwecken und aus vermeintlich einfachen Materialien echte Unikate zu zaubern. Hier geht es nicht darum, irgendein Kleidungsstück zu fertigen, sondern um die Hingabe zum Handwerk, die Liebe zum Detail und die Faszination für das, was mit Nadel und Faden alles möglich ist. Es ist die perfekte Anlaufstelle für alle, die das Einheitsgrau satt haben und ihren individuellen Stil lieber selbst in die Hand nehmen, statt sich von der Stange diktieren zu lassen. Man stelle sich vor, ein Kleidungsstück, das nicht nur perfekt sitzt, sondern auch eine Geschichte erzählt – die Geschichte deines eigenen kreativen Schaffens. Anja Schmidt inspiriert dazu, die Schere in die Hand zu nehmen, die Nähmaschine anzuwerfen und die eigene Kreativität sprudeln zu lassen. Und selbst wenn das Ergebnis nicht perfekt ist, Hauptsache, man hat es selbst gemacht. Denn am Ende zählt nicht nur das Endprodukt, sondern auch der Weg dorthin – der Weg voller Stoffe, Muster und dem wohligen Geräusch einer summenden Nähmaschine. Es ist die textile Revolution im Herzen von Antdorf, angeführt von einer Frau, die weiß, dass wahre Schönheit im Handgemachten liegt. Leider konnten wir bei unserer Recherche keine direkte Webseite oder Social Media Kontakte für Schnittverliebt finden. Wer Anja Schmidts Nadelzauber erleben möchte, sollte sich daher direkt in Antdorf auf die Suche begeben und das lokale Handwerk unterstützen.
  
Schnittverliebt (Antdorf)
Höhenkirchener Weg 21, 82393 Iffeldorf
0171 / 65 72 888
  
Lokale Betriebe und Gewerke
Liebmich handgmacht (Iffeldorf)
Wenn draußen der Wind heult und die Vorstellung, das Haus zu verlassen, so attraktiv ist wie eine Steuerprüfung, dann ist die Stunde der Wahrheit für die Mode gekommen. Hier kommt Liebmich handgmacht aus Iffeldorf ins Spiel, die Statement-Mode für genau diese Momente liefert, in denen man sich am liebsten mit einer Wärmflasche und den Überresten vom Fondue im Keller einsperren möchte. Aber bitte mit Stil! Michaela Liebhardt, die kreative Seele hinter Liebmich handgmacht, hat sich das Nähen zur Passion gemacht und 2021 ihr Label gegründet. Was zunächst mit charmanter Baby- und Kinderbekleidung begann, hat sich zu einer Spezialität für kuschelige Sweatshirts und T-Shirts entwickelt, die so individuell sind, dass sie fast schon deine Gedanken lesen können. Hier geht es nicht um Massenware, sondern um nachhaltige, individuelle Stücke, die auf Wunsch personalisiert werden – quasi dein innerstes Ich, nur eben zum Anziehen. Man stelle sich vor: Ein Pulli, der nicht nur wärmt, sondern auch eine Geschichte erzählt, deine Geschichte, wenn du so willst. Und das alles, gefertigt mit viel Herz im wunderschönen Oberbayern. Es ist Mode, die sagt: 'Ja, ich bin zu Hause, aber ich bin nicht zu Hause im Jogginganzug von '98!' Es ist der Beweis, dass Gemütlichkeit und Stil keine Gegensätze sein müssen, sondern eine wunderbar harmonische Beziehung führen können, wie Gin Tonic und ein lauer Sommerabend. Du erreichst Michaela unter der Telefonnummer 0171 / 65 72 888 oder per E-Mail unter info@liebmich.bayern. Schau doch mal auf ihrer Webseite `https://liebmich.bayern` vorbei oder folge ihr auf Instagram, um die neuesten Kreationen zu bestaunen. Die Adresse, falls du persönlich vorbeischauen möchtest, ist Höhenkirchener Weg 21 in 82393 Iffeldorf. Wer sich also nach modischen Basics sehnt, die alles andere als basic sind, der findet bei Liebmich handgmacht sein persönliches Stück Glück. Und wer weiß, vielleicht macht die Statement-Mode sogar so viel gute Laune, dass du freiwillig aus dem Keller kommst – aber nur vielleicht.
  
Liebmich handgmacht (Iffeldorf)
https://liebmich.bayern
Antdorf
  
Lokale Betriebe und Gewerke
Ocean pollution threatens marine life and ecosystems

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Lokale Betriebe und Gewerke
Climate change threatens coastal cities with rising seas

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New study links air pollution to rising global mortality rates

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Lokale Betriebe und Gewerke
Green energy benefits expand as technology improves and costs decline worldwide

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Lokale Betriebe und Gewerke
Protecting species, preserving our planet

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Lokale Betriebe und Gewerke
Climate summit draws worldwide political attention

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Lokale Betriebe und Gewerke
Climate change impact growing worldwide

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Der fliegende Holländer in Oberbayern: Wenn die Verkehrskontrolle zur Drogenrazzia wird
March 24, 2026
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In Weilheim-Schongau, wo der Begriff 'Ortskernbelebung' meist nur bedeutet, dass der Bäcker jetzt auch sonntags um sechs Uhr aufmacht, kam es zu einem jener Momente, die selbst dem abgebrühtesten Ordnungshüter ein Schmunzeln abringen. Eine routinemäßige Verkehrskontrolle, die in Bayern üblicherweise mit dem Überprüfen der Warnwestenfarbe beginnt, entpuppte sich als eine Art mobiler Coffeeshop auf Rädern. Ein niederländischer Lieferwagen, dessen Duftwolke bereits von Weitem verriet, dass hier nicht nur Tulpen und Gouda transportiert wurden, wurde gestoppt. Der Geruch, so muss man sich das vorstellen, war wohl intensiver als der eines Amsterdamer Hinterhofs am 'Feiertag der Toleranz'. Der Fahrer, ein Meister der gespielten Unschuld, war sichtlich überrascht, als die Beamten nicht nach Papieren, sondern nach seinen 'Pflanzen' fragten. Man fragt sich ja, ob er dachte, Bayern sei die neue Hanf-Hochburg, die er einfach mal im Vorbeifahren mit etwas 'botanischer Vielfalt' bereichern wollte. Vielleicht hatte er gehört, dass der Freistaat grüne Politik entdeckt und das wörtlich genommen? Seine Entschuldigung, es handele sich um 'Souvenirs für Freunde', wurde mit einem Augenzwinkern und einer anschließenden Festnahme quittiert. Den Kollegen muss man wirklich zur 'feinen Nase' gratulieren, die hier den Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Lieferwagen und einem fahrenden Botanik-Labor erschnüffelt hat. Und die Moral von der Geschicht': Freundschaftsdienste dieser Art, die das bayerische Gemüt mit niederländischen 'Heilkräutern' aufhellen sollen, stoßen im Freistaat auf wenig Gegenliebe. Eher auf das Gegenteil: Eine Zelle mit Bergblick – und das ist auch schon das einzige Grüne, was man dort sehen darf. Der fliegende Holländer ist gelandet, und der bayrische Boden war für ihn kein fruchtbarer. Ein Fall, der zeigt, dass auch im beschaulichen Oberbayern der internationale Warenverkehr seine Tücken hat – besonders, wenn die Fracht so

Das Rehkitz, das keines war: Wenn der Wildunfall zur exotischen Tierrettung wird
March 24, 2026
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Wer dachte, die bayerischen Voralpen böten lediglich das Panorama für kitschige Postkarten und maximal die Aufregung eines Hirsches, der mal wieder die Vorfahrt missachtet, der wurde jüngst eines Besseren belehrt. Der Landkreis Bad Tölz, stets eine Überraschungstüte für Freunde des absurden Alltags, lieferte den Beweis: Das Leben schreibt manchmal Geschichten, bei denen selbst ein erfahrenes Drehbuchautoren-Team mit der Stirn runzelt. Ein Autofahrer, offenbar ein Vorbild an Bürgertugend, meldete pflichtbewusst einen Wildunfall. Ein Rehkitz sei es gewesen, so die erste Meldung, die im Funkverkehr der Polizei wohl unter der Rubrik 'Business as usual' abgelegt wurde. Man kennt das ja: Reh überfahren, Mitleid heucheln, Formular ausfüllen. Aber was dann am Unfallort in der bayerischen Idylle auf die Beamten wartete, war weniger 'Bambi' und mehr 'Anden-Abenteuer'. Statt eines zarten Rehkitzes, dessen Augen zum Himmel flehen, stand da, sichtlich irritiert, aber ansonsten wohlauf, ein ausgewachsenes Lama. Ein Lama! Im Tölzer Land! Man fragt sich ja, ob das Tier auf der Suche nach einem neuen Alpakahaus war, in dem es seine traumatischen Erlebnisse vom letzten Almabtrieb verarbeiten konnte, oder ob es einfach nur die bayerische Landschaft genießen wollte, bevor es zur nächsten Yoga-Stunde musste. Die Polizeibeamten, deren Gesichter vermutlich zwischen ungläubigem Staunen und dem inneren Kampf gegen einen Lachanfall changierten, mussten sich wohl erstmal die Augen reiben. Ein 'Rehkitz', das locker eine halbe Tonne auf die Waage bringt und dessen Hauptnahrung nicht zarte Grashalme, sondern eher die ungläubigen Blicke der Lokalbevölkerung sind. Der Kühlergrill des unglücklichen Autofahrers hatte jedenfalls mehr als nur ein 'Kitz' zu verdauen. Das Tier, ein Ausreißer von einem nahen Hof, wurde dann glücklicherweise unversehrt seinem Besitzer übergeben. Man kann sich die Szene vorstellen: Der Landwirt, der sich schon Sorgen machte, wo sein 'Gras-Staubsauger' abgeblieben war, nimmt sein Lama entgegen, während die Polizisten noch immer versuchen, ihre Fassung zu bewahren. Ein Fall, der wohl noch lange beim Stammtisch für Gesprächsstoff sorgen wird – und der beweist: Im Tölzer Land ist selbst das Wild tierisch gut gelaunt, aber eben manchmal auch tierisch falsch identifiziert. Wenn der Wildunfall zur exotischen Tierrettung wird, dann weiß man: Man ist in Bayern, und hier ist alles anders.
Schockanrufe im Oberland: Omas am Telefon – Die ewige Geschichte vom vermeintlichen Enkeltrick und der menschlichen Naivität
February 28, 2026
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Es ist eine dieser Geschichten, die so alt sind wie die Menschheit selbst – oder zumindest wie das Telefon: der sogenannte Enkeltrick. Oder wie ich es nenne: „Die Dialektik des Telefonhörers, die zwischen dem Drang nach Nähe und der Gier nach Moneten zerrieben wird.“ Im schönen Oberland haben wir mal wieder eine Hochkonjunktur der menschlichen Gutgläubigkeit. Betrüger, vermutlich mit so viel Charme wie ein kaputter Rasenmäher und einem moralischen Kompass, der gen Abgrund zeigt, versuchen, unseren Senioren das letzte Hemd auszuziehen. Mit Geschichten, die so haarsträubend sind, dass man sie eigentlich nur als Sketch bei „Verstehen Sie Spaß?“ erwarten würde. Da ist der Enkel, der angeblich dringend Geld für eine Kaution braucht, weil er mit einem Lama auf dem Oktoberfest erwischt wurde. Oder der vermeintliche Polizist, dessen Stimme klingt, als hätte er drei Wochen lang nur Zigaretten und Reibeisen gefrühstückt, und der nun die Ersparnisse für eine „geheime Ermittlung“ einsammeln will. Man fragt sich ja: Haben diese Trickbetrüger ein Handbuch? Und wenn ja, steht da drin: „Suche das älteste Telefonbuch, wähle eine beliebige Nummer und erzähl den größten Schwachsinn, der dir einfällt“? Und funktioniert es? Offenbar ja! Die menschliche Psyche ist ein Minenfeld, und diese Gauner sind Experten darin, die Sprengsätze zu finden. Die Polizei tut ihr Bestes, warnt, klärt auf, verteilt Flyer mit dem Titel „Liebe Oma, dein Enkel ist nicht im Knast, er ist nur auf TikTok“. Aber am Ende siegt oft die Angst, die Liebe zur Familie oder einfach eine Prise zu viel Vertrauen in die menschlichen Natur. Und so wird das Telefon, das einst dazu da war, Menschen zu verbinden, zum Werkzeug der Trennung – von Geld, von Illusionen und manchmal auch von der letzten Altersvorsorge. Der Appell ist klar: Legt auf! Wählt 110! Oder noch besser: Fragt den Enkel persönlich, ob er wirklich gerade auf einer illegalen Lama-Farm in Bad Tölz festgenommen wurde. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er gerade vor der Playstation sitzt und nicht in Untersuchungshaft. Aber solange es Menschen gibt, die glauben, dass Prinz Harry eine halbe Million Euro braucht, um aus Nigeria nach Deutschland zu kommen, solange wird es auch den Enkeltrick geben. Eine endlose Schleife der Naivität, die nur durchbrochen werden kann, wenn wir lernen, misstrauischer zu sein als ein Finanzbeamter bei der Steuererklärung.
Brauneck-Bergbahn: Wenn Kriminelle lieber liftfahren als klettern – Einbruch in Lenggries
February 28, 2026
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In der malerischen Kulisse von Lenggries, wo sich Fuchs und Hase „Guten Tag“ sagen und der Berg ruft, haben sich Unbekannte gedacht: Warum den mühsamen Weg wählen, wenn man auch den bequemen nehmen kann? Die Rede ist nicht von einer entspannten Wanderung oder Skitour, sondern von einem waschechten Einbruch in die Talstation der Brauneck-Bergbahn. Man muss sich das mal vorstellen: Während normale Einbrecher noch mit Brecheisen an schlecht gesicherten Garagentoren scheitern oder sich in Baumärkten mit Stichsägen überfordern, haben diese Burschen gleich die ganz große Logistik gewählt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, und ich sehe schon die Schlagzeilen vor mir: „Höhenrausch der Kriminellen: Statt Adrenalinkick lieber Bargeld-Kick“. Es ist fast poetisch. Man ist am Fuße eines Berges, der zum Klettern, Wandern und Skifahren einlädt, und die Herren der Schöpfung entscheiden sich, lieber in die Kasse zu greifen, die für all das Vergnügen gedacht ist. War das vielleicht eine Art Protestaktion? Ein Aufruf an die Bergbahn-Gesellschaft, die Preise zu senken, damit man sich das Ticket auch ohne Einbruch leisten kann? Oder wollten sie einfach nur das Geld für die nächste Liftfahrt, um dann mit dem gestohlenen Vermögen stilvoll den Berg hinaufzugleiten und sich oben ein Schnitzel und ein Weißbier zu gönnen? Die romantische Vorstellung des Diebes, der sich schweißtreibend durch Wälder schlägt, um eine einsame Hütte auszurauben, ist wohl passé. Heute kommt der moderne Langfinger lieber mit dem Skilift zur Arbeit. Es ist eine Metapher für unsere Zeit: Alles muss einfacher, schneller, bequemer sein – selbst das Verbrechen. Und während die Polizei jetzt mühsam die Spuren sichert und nach Tätern fahndet, die vielleicht schon längst mit dem Lift entschwunden sind, bleibt die Frage: Gab es am Ende noch ein „Danke für die Fahrt“ an die Bergbahn? Oder wenigstens ein „Liftboy, bitte aufwärts!“? Wer weiß, vielleicht wollten sie ja nur beweisen, dass man nicht klettern muss, um hoch hinaus zu kommen. Moral der Geschicht: Selbst im tiefsten Bayern gibt’s Kriminalität. Und die ist manchmal so absurd, dass sie fast schon wieder sympathisch ist. Fast. Für das nächste Mal empfehle ich allerdings eine Gondel mit integriertem Fluchtwagen.
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