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Start-up-Wahnsinn im Oberland: Garmischer AVES Reality sammelt Millionen ein
Inmitten der bayerischen Idylle von Garmisch-Partenkirchen hat das Start-up AVES Reality stolze 2,7 Millionen Euro an frischem Kapital eingesammelt. Das Unternehmen erzeugt aus Weltraumaufnahmen digitale, dreidimensionale Replikas von Städten. Investoren wie Matterwave Ventures und XISTA Science Ventures greifen tief in die Tasche, wohl in der Hoffnung, dass wir bald alle mit VR-Brille durch virtuelle Heimatorte stolpern.
Ja, hallo, meine Damen und Herren, und herzlich willkommen zum täglichen 'Wahnsinn im Oberland', wo die Kühe noch grasen, aber die Start-ups schon von den Sternen träumen. Genauer gesagt: in Garmisch-Partenkirchen! Mitten in dieser bayerischen Postkartenidylle, wo man eigentlich nur Hirschen beim Brunftkampf zuschauen möchte, da hat ein Start-up namens AVES Reality – klingt wie eine Vogelgrippe, ist aber Big Business – mal eben schlappe 2,7 Millionen Euro an frischem Kapital eingesammelt. Zwei Komma Sieben Millionen! Für was, fragen Sie? Für 'digitale, dreidimensionale Replikas und Straßenkarten von ganzen Städten' aus Weltraumaufnahmen. Verstehen Sie? Wir sitzen hier unten, atmen frische Bergluft, während da oben jemand unsere Erde in 3D nachbaut, damit wir sie dann am Bildschirm wieder angucken können. Wer braucht schon einen echten Spaziergang, wenn man virtuell durch seinen Heimatort stolpern kann? Das ist doch wie eine Diät, bei der man sich nur ansieht, wie andere essen. Aber hey, offenbar gibt es da draußen tatsächlich Menschen, die dafür bezahlen. Und zwar ordentlich. Das ist der Moment, wo man sich fragt: Habe ich den falschen Beruf gelernt? Sollte ich auch meine Gänseblümchen in 3D scannen und das als Geschäftsmodell verkaufen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – oder einfach nur Neid auf so viel Innovationsgeist. Die Investoren, Matterwave Ventures und XISTA Science Ventures, haben jedenfalls tief in die Tasche gegriffen. Man könnte fast meinen, die haben so viel Geld, dass sie nicht mehr wissen, wohin damit, und dachten sich: 'Ach komm, eine kleine 3D-Weltraumkarte schadet nie.' Vermutlich in der Hoffnung, dass wir alle bald mit VR-Brille auf der Nase durch die digitale Version unseres Alpen-Heimatortes stolpern und uns dabei die Köpfe an virtuellen Laternenpfählen stoßen. Der Lokalmatador vom Münchner Merkur war natürlich sofort zur Stelle, um diesen 'Quantensprung' zu verkünden. Quantensprung? Ich dachte, das ist, wenn der Hirsch über den Zaun springt. Aber gut, solange die Millionen fließen, ist ja alles im grünen Bereich. Oder im digitalen 3D-Grünbereich.
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